Nicht nur die eingeschworene Apple-Fangemeinde hat den Verkaufsstart des iPads sehnlichst erwartet und so konnte Apple bereits am ersten Verkaufswochenende in den USA mehr als 300.000 der Geräte an den Mann bringen. Auch in meinem Bekanntenkreis kennt jemand jemanden, der auf einem USA-Trip mal eben 25 von den kleinen Wunderwerken eingetütet hat. Doch was macht das iPad aus? Natürlich erwarten die Kunden von dem Tablet-Rechner mit Touchscreen ähnliche Vielfalt wie bei iPod und iPhone, und es gibt auch bereits einige Apps, zum Beispiel eine, die das iPad zum Zweitbildschirm macht (auch wenn die Software vorerst nur für Mac-Rechner erhältlich ist). Im App-Store kann man sich inwischen ausschießlich die Programme für das neue Gerät anzeigen lassen, wie der iPhone-Ticker meldet.
In der Schweiz ist das iPad offenbar auch noch eine Kuriosität, wie der Erfahrungsbericht des ersten Schweizers mit iPad, Dan Krüsi beweist. Offenbar lockt das iPad sogar die sonst so zurückhaltenden Schweizer hinterm Ofen hervor, denn Krüsi wurde oft geradezu mit Elan darauf angesprochen.
Natürlich gibt es wie bei allen Trendprodukten auch erbitterte Gegner. Die Mängelliste von Jan Tißler dürfte diese Gruppe sicher anstacheln, weil sie auch eine Einschätzung zu Apples Strategie bezüglich mancher Macken abgibt. Sein Fazit lässt sich so zusammenfassen: Apple scheint das iPad bewusst dürftig auszustatten, um den Zubehörverkauf anzukurbeln. Zum Beispiel fehlt ein Speicherkartenslot, doch Apple bietet praktischerweise einen Kartenleser für den USB-Port an. Die einen sehen dieses Prinzip, das bereits vom iPhone bekannt ist, als Manko, die anderen als die Stärke.
Wer sich für einen Tablet-Rechner aus dem Hause Apple interessiert und die Preisspanne von derzeit 499 bis 829 Dollar nicht fürchtet, findet im Netz jede Menge Informationen über das Gerät, z.B. auf YouTube. Es handelt sich um ein Gerät der ersten Generation mit den üblichen Kinderkrankheiten, die sicher durch Updates und neuere Versionen ausgemerzt werden. Und der Preis wird sicher auch bald sinken. Das Nutzungsspektrum reicht von Office-Anwendungen bis zum Surfen über WLAN, ein Schwerpunkt liegt jedoch auf der Anzeige von EBooks.
Wer schon eins testen konnte, darf gern in den Kommentaren seine Erfahrungen mitteilen!
